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“Ein neuer Anfang” – Über Wünschen, Erfüllen und das Gesetz der Anziehung!

Gesetz der Anziehung

Fast anderthalb Jahre war es still hier auf meinem Blog. Dies hatte unterschiedliche Gründe – Ich habe mich im vergangenen Jahr mehr auf mich konzentriert, habe meine Ausbildung zur Klinghardt-Therapeutin absolviert und mich dementsprechend ausführlich mit meiner beruflichen Zukunft auseinandergesetzt. Ich habe mich verliebt, erst glücklich, dann unglücklich, inklusive einer unschönen Trennung und bin im März diesen Jahres vom Bodensee in die Nähe von Frankfurt gezogen und habe begonnen, bei meinem Vater im Bioladen zu arbeiten, mit der Absicht, diesen einmal zu übernehmen!

Über all diese Themen habe ich den Blog nach und nach aus den Augen verloren. Aber ich habe gemerkt, wie sehr mir das Schreiben und das kreieren oder Nachkochen von Rezepten und auch das Fotografieren dieser fehlt. Neben neuen Kreationen in der Küche soll es hier allerdings zukünftig auch ausführlicher um die Themen Selbstliebe, Achtsamkeit, Mediation und alles, was damit zusammenhängt gehen, da ich in den letzten Wochen und Monaten selbst gemerkt habe, wie wichtig diese Bereiche in meinem eigenen Leben sind und falls ich jemanden dadurch motivieren oder inspirieren kann – umso besser! Deswegen könnte es für mich keinen passenderen neuen Blogartikel geben als diesen über das Wünschen, Erfüllen und das Gesetz der Anziehung!

„Du selbst bist der alleinige Schöpfer deines Lebens“ – Wer sich mit dem Gesetz der Anziehung schon näher beschäftigt oder auch nur am Rande etwas davon gehört hat, wird diesem Satz schon einmal begegnet sein. Momentan lese ich zum zweiten Mal das Buch „Ein neuer Anfang“ von Esther und Jerry Hicks und da mich dieses Buch im vergangenen Jahr in vielen Situationen darin unterstützt hat, meine Gedanken und die damit einhergehenden Gefühle in die richtige, positive Richtung zu lenken, möchte ich diesem vielfältigen und inspirierenden Thema gerne einen Blogartikel widmen.

Grundgedanken und Hintergründe!

Während wir die Erfahrungen dieses Lebens machen, erfüllen wir ein Versprechen, das wir uns selbst vor unserer jetzigen Geburt gegeben haben. Der Teil von uns, der vor unserer Geburt die Entscheidung traf, sich zu verkörpern, ist immer noch ein Teil von uns – das innere Wesen! Das innere Wesen ist ein umfassenderes, weiseres, viel älteres Ich und der Teil von uns, der sich aller Erfahrungen gewahr ist, die wir jemals gemacht haben, sowohl auf materieller als auch auf geistiger Ebene.

Wir sind der Schöpfer all dessen, was sich in unserem Leben ereignet. Wir erschaffen unsere Erfahrungen durch unsere Gedanken. Jeder Gedanke, den wir denken, erschafft etwas. Die Gedanken, die wir in Bezug auf das denken, was wir möchten, setzen einen Prozess in Gang, der zur Erschaffung dessen führt, was wir möchten. Gleichermaßen setzen die Gedanken, die wir in Bezug auf das denken, was wir nicht möchtest, einen Prozess in Gang, der zur Erschaffung dessen führt, was wir nicht möchten. Jeder Gedanke hat ein schöpferisches Potenzial und Macht und jeder Gedanke, der oft gedacht wird, wird irgendwann zu materieller Realität werden, selbst ohne große Gefühlsbeteiligung.

Gedanken, die mit starken Gefühlen einhergehen, besitzen das größte Machtpotenzial und zwar unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ ausgerichtet sind. Starke Gefühle, die einen Gedanken begleiten, sind immer ein Indikator dafür, dass sich das, was gedacht wird, schnell verwirklichen wird.

Alle unsere Gedanken erschaffen etwas und je mehr Gefühle daran beteiligt sind, desto schneller geht der Schöpfungsprozess vonstatten. Aber jeder Gedanke, der häufig gedacht und nicht durch andere gegenteilige Gefühle beeinträchtigt wird, wird auch ohne große Gefühlsbeteiligung letzten Endes verwirklicht.

Das absichtsvolle Erschaffen!

Wenn wir bewusst entscheiden, dass wir etwas möchten und unsere Gedanken bewusst in diese Richtung lenken, dann ist das absichtsvolles Erschaffen, wie es sein sollte. Wenn wir an das denken, was wir nicht möchten und es dadurch erschaffen, ist das unbeabsichtigtes Erschaffen.

Das Gesetz der Schöpfung lautet: „Du beabsichtigst etwas, du lässt zu, dass es wird … und es ist!“

Absichtsvolles Erschaffen ist erst dann möglich, wenn wir zulassen, dass unsere Wünsche wahr werden. Zufriedenheit stellt sich erst dann ein, wenn wir uns über unsere Intentionen klar sind, wenn wir die Erfüllung unserer Wünsche zulassen und das Gewünschte annehmen.

Aus diesem Grund sollten wir nur solche Gedanken und Worte formulieren, die in die Richtung dessen gehen, was wir wollen! Wir setzen durch unsere Gedanken immer einen Schöpfungsprozess in Gang, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Es gibt außer uns selbst niemanden, der in unserer Lebenssphäre irgendetwas erschaffen kann. Daher wird alles, was uns widerfährt, von uns selbst gestaltet oder besser gesagt, es wird durch unsere eigenen schöpferischen Gedanken erschaffen. Alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das erschaffen wir auch! Je stärker das Gefühl ist, das unseren Wunsch begleitet, desto schneller werden wir seine Erfüllung erleben. Wir sollten immer nur in die Richtung dessen denken, was wir wollen und nicht in die Richtung dessen, was wir nicht wollen. In Richtung Bekommen, nicht in Richtung Angst, wir könnten es nicht bekommen. In Richtung freudiger Erwartung, nicht in Richtung Enttäuschung, dass es noch nicht da ist.

Welche Rolle spielen unsere Gefühle?

Jedes Wesen empfängt Botschaften von seinem inneren Wesen in Form von Gefühlen. Unsere Gefühle stammen aus der inneren Welt und stellen eine direkte Form der Kommunikation mit unserem inneren Wesen dar.

Wenn wir positive Gefühle verspüren, teilt unser inneres Wesen uns in diesem Augenblick mit, dass sich unsere Gedanken in Harmonie mit unseren Intentionen befinden. Wenn wir negative Gefühle verspüren, teilt unser inneres Wesen uns in diesem Augenblick mit, dass sich unsere Gedanken nicht in Harmonie mit unseren Intentionen befinden.

Wenn es uns gelingt, negative Gefühle bereits im Ansatz wahrzunehmen, werden wir nicht nur in der Lage sein, die Entstehung des negativen Gefühls zu verhindern, sondern auch die Erschaffung dessen, was wir nicht wollen, aufzuhalten. Alles, was wir beabsichtigen, wollen oder möchten, ist positiv, während alles, was wir nicht beabsichtigen, wollen oder möchten, negativ ist – „Was du beabsichtigst und zulässt, das ist.“

Wenn wir etwas möchten und einen positiven Gedanken in diese Richtung aussenden und dabei gleichzeitig ein positives Gefühl verspüren, dann befinden wir uns in diesem Augenblick in der perfekten Position, das, woran wir denken, zu empfangen oder bewusst zu erschaffen und je stärker das Gefühl ist, desto schneller wird das Erschaffen vor sich gehen. Wenn wir an etwas denken, das wir nicht möchten und dabei Angst, Zweifel oder ein anderes negatives Gefühl verspüren, sind wir in diesem Augenblick in der perfekten Position, genau das zu erschaffen, was wir nicht möchten.

Wir bekommen immer das, woran wir denken, ob wir es haben möchten oder nicht. Um etwas zu erschaffen, das wir möchten, wollen oder beabsichtigen, müssen wir nur eine klare, eindeutige Intention haben und dann zulassen, dass sie sich verwirklicht.

Das richtige Glaubenssystem!

Der Glaube an die Verwirklichung dessen, was wir uns wünschen, ist extrem wichtig, denn wir können nur innerhalb unseres Glaubenssystems und im Rahmen unserer Überzeugungen etwas zulassen.

Deshalb muss unser Glaubenssystem geändert werden, um mit unseren Intentionen übereinzustimmen. Wir verändern unser Glaubenssystem, indem wir ihm so lange neue Gedanken und Informationen hinzufügen, bis es dem entspricht, wie wir es im Augenblick haben wollen.

Eine Überzeugung oder ein Glaubenssatz ist nichts weiter als ein Gedanke, den wir bereits gedacht haben und den wir weiterhin denken. Sobald einer dieser Glaubenssätze auftaucht, wird er andere Glaubenssätze anziehen, die ihm gleichen.

Das Gesetz der Anziehung wird mehr von dem anziehen, an das du gerade denkst!

Wenn wir in Richtung dessen denken, was wir wollen, dann werden andere positive Gedanken angezogen, die mit dem ursprünglichen Gedanken harmonieren. Wenn wir aber an das denken, was wir nicht wollen, werden andere negative Gedanken angezogen, die den ursprünglichen Gedanken noch verstärken – Gleiches zieht Gleiches an!

Wenn ein ursprünglich schwacher Gedanke über einen längeren Zeitraum viele gleiche Gedanken anzieht, wird er irgendwann machtvoll genug sein um sich materiell zu manifestieren. Es ist daher von Vorteil, wenn wir unsere Gedanken auf das konzentrieren, was wir wollen und gar nicht oder so wenig wie möglich an das denken, was wir nicht wollen. Solange wir nicht das, was wir nicht wollen, in unser Leben einladen, indem wir daran denken, werden wir keine unerwünschten Erfahrungen machen.

Wenn wir uns die innere Führung in Form von Gefühlen durchunser inneres Wesen zunutze machen, dann werden wir immer genau das erschaffen können, was wir möchten und bewusst vermeiden können, etwas zu erschaffen, das wir nicht möchten. Wenn wir uns unserr Gefühle stets bewusst sind, wissen wir immer, ob wir etwas erschaffen, das wir wollen, oder etwas, das wir nicht wollen.

Die meisten negativen Erlebnisse fangen mit einem ganz kleinen negativen Gedanken und einem ganz subtilen negativen Gefühl an und wachsen erst aufgrund des Gesetzes der Anziehung zu etwas viel Größerem und Schmerzhafterem heran. Wenn es uns gelingt, frühzeitig zu erkennen, dass wir den falschen Weg eingeschlagen haben, können wir umkehren und stattdessen das erschaffen, was wir eigentlich wollen. Negative Gefühle sind deshalb so wertvoll, weil sie uns vor negativen Schöpfungen warnen.

Äußere Einflüsse und alte Gewohnheiten!

Das größte Hindernis im Prozess des bewussten Erschaffens ist der Einfluss anderer Menschen. Wenn wir durch die Gedanken anderer stimuliert werden, fangen wir an, über deren Gedanken nachzudenken und beginnen damit, in Richtung ihrer Gedanken zu erschaffen.

Wenn uns nicht in jedem Augenblick ganz klar ist, was unsere Absichten sind und was wir wollen, werden wir durch die Gedanken, Worte oder Handlungen anderer Menschen dahingehend beeinflusst, etwas zu erschaffen, was wir gar nicht wollen.

Das zweite Hindernis ist der Einfluss unserer eigenen Gewohnheiten, die zu einer Zeit geformt wurden, als unsere Intentionen andere waren als es unsere heutigen sind. Wenn wir aus Gewohnheit reagieren, statt aufgrund einer bewussten, auf die gegenwärtige Situation zugeschnittenen Entscheidung, kann es sein, dass wir in eine andere – womöglich sogar die entgegengesetzte – Richtung erschaffen, als die, die wir ursprünglich wollten.

Unsere Gedanken sind machtvolle Schöpfer und unsere Worte haben noch mehr Macht als unsere Gedanken. Aber machtvoller als Worte und Gedanken sind unsere Taten. Jeder Gedanke fängt klein an, aber je mehr Aufmerksamkeit wir ihm schenken, desto größer wird er. Und irgendwann werden wir ihn aussprechen. Und ein Gedanke, der ausgesprochen wird, führt irgendwann zu einer Handlung.

Da unsere Handlungen immer durch unsere dominanten Intentionen bestimmt werden, ist es äußerst wichtig, dass wir uns in jedem Augenblick darüber im Klaren sind, welche Intentionen wir zurzeit haben. Wenn wir uns nicht die Zeit nehmen, unsere dominanten Intentionen zu identifizieren und zu formulieren, dann kann unser Schöpfungsprozess leicht durch andere Menschen oder durch deine Angewohnheiten beeinflusst werden.

Es wird uns leichter gelingen, die bewusste Kontrolle über unser Leben zu erlangen, wenn wir uns klarmachen, wann jeweils ein neuer Abschnitt beginnt, und wenn wir einen Augenblick darüber nachdenken, was unsere Intention für diesen speziellen Zeitabschnitt ist – also, was wir während dieser Zeit vor allem erreichen, haben oder tun möchten. Nur, wenn wir jeden Abschnitt und jede Intention klar identifizieren und formulieren, werden wir die bewusste Kontrolle über unser Leben erlangen!

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