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Mein Weg zum Yoga!

Mein Weg Zum Yoga© sianstock / Fotolia

Während ich diesen Beitrag schreibe, vibriert mein Handy und meine Mama fragt mich, ob wir später zusammen Yoga machen. Ich muss lachen, denn passender hätte ihre Nachricht nicht kommen können. Yoga – diese wunderbare Art der Entspannung und gleichzeitig körperlichen Betätigung – begleitet mich mittlerweile fast jeden Tag und ist aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Das war jedoch nicht immer so…

Meine erste bewusste Begegnung mit Yoga hatte ich bei einem Wochenendseminar zum Thema Entspannungsverfahren im Zuge meiner Ausbildung zur Gesundheitsberaterin an der Deutschen Heilpraktikerschule in Leipzig. Das war im Sommer 2014 und hat damals nicht wirklich etwas in mir bewegt. Obwohl ich Yoga schon immer interessant fand und es gerne mal ausprobieren wollte. Das lag nicht an der Lehrerin oder der Art und Weise, wie sie es vermittelt hat. Es war interessant, es war spannend, mehr darüber zu erfahren und es hat Spaß gemacht. Aber kaum hatte ich den Kursraum verlassen, war’s das für mich persönlich auch schon wieder.

Dafür kann es viele Gründe gegeben haben: Vielleicht kam Yoga an nur zwei Tagen inmitten von anderen Techniken wie Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation einfach zu kurz. Eventuell war es die Seminar-Atmosphäre. Oder aber ich war an diesem einen Wochenende einfach noch nicht bereit oder in der richtigen Stimmung, Yoga in mein Herz und somit in mein Leben zu lassen.

Nach diesem Wochenende habe ich mich nicht weiter mit dem Thema Yoga beschäftigt, zumindest in der Praxis. In der Theorie war es nach wie vor Bestandteil meiner Ausbildung, allerdings kam ich nicht auf die Idee, online nach Videos zu suchen, ein Yogastudio in meiner Nähe zu finden oder an einem Yogakurs im Fitnessstudio teilzunehmen. Yoga war Yoga und ich war ich – bis auf minimalste theoretische Schnittstellen hatten wir nach wie vor nichts miteinander zu tun.

Der Umbruch: Was brachte mich zum Yoga?

Vor ziemlich genau einem Jahr, Anfang 2016, kreuzte das Thema Yoga aus verschiedenen Richtungen immer wieder meinen Weg: Ein Mann, den ich online kennengelernt hatte, erzählte mir, dass er regelmäßig einmal die Woche zum Yoga geht und berichtete mir von seinen Erfahrungen und Fortschritten. Eine Freundin begann das neue Jahr mit der 30 Days of Yoga Challenge von Adriene Mishler und meine Mama meldete sich schließlich bei Ursula Karvens Programm Mach Dich Leicht an, bei dem Yoga einen großen Teil ausmacht. Da ich zu dieser Zeit sowieso einige Wochen bei meiner Mama und ihrem Mann zu Besuch war, entschied ich mich, mitzumachen.

Wir starteten also täglich mit den kurzen etwa fünfzehnminütigen Yoga-Einheiten von Ursula Karven und ließen uns dadurch nach und nach an Yoga und alles, was damit zusammenhängt, heranführen. Diese kurzen Einheiten hatten wir super schnell in unseren Alltag integriert – morgens, bevor der Tag so richtig für uns anfing, trafen wir uns auf der Yogamatte. Es tat uns gut und wir fühlten uns währenddessen und hinterher einfach super! Morgens eine Runde Yoga wurde zu einer Art Selbstverständlichkeit, als würde es voll und ganz zu uns gehören. Bald folgten längere Yoga-Einheiten auf verschiedenen DVDs, wir entdeckten außerdem Mady Morrison und Yoga Easy und wenn wir heute zusammen Yoga praktizieren, suchen wir uns aus diesem breiten Repertoire etwas aus, was für uns beide passend ist und unsere Stimmung widerspiegelt.

Mein Weg zum Yoga führte also über Umwege. Umso glücklicher bin ich heute, ihn überhaupt gegangen zu sein. Ich habe gelernt, dass Yoga nicht nur mit körperlicher Flexibilität zu tun hat, sondern viel mehr auch mit der Fähigkeit loszulassen und ganz im Hier und Jetzt zu sein. Das Gefühl, im eigenen Körper zu Hause sowie durch und durch energetisiert zu sein, ist wahnsinnig befriedigend. Im Yoga finde ich meinen Ausgleich und die Ergänzung zur alltäglichen Arbeit und Inspiration und Energie für jeden neuen Tag. Mit Yoga habe ich etwas für mich sehr Erfüllendes, Bereicherndes und Wirkungsvolles gefunden, wodurch sich mein Leben tatsächlich verändert hat. Namasté!

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